Panoramablick über Monaco und die Côte d'Azur während unseres Europa-Roadtrips

Nach einigen unvergesslichen Tagen in der Schweiz hieß es für uns Abschied nehmen. Unser nächstes Ziel lag am Mittelmeer – genauer gesagt an der Côte d’Azur. Auf dem Weg dorthin legten wir noch einen Zwischenstopp in Genf ein, bevor es weiter nach Cannes, Monaco und schließlich nach Saint-Tropez ging.

Auf dem Weg an die Côte d’Azur

Ehrlich gesagt waren unsere Erwartungen an Frankreich vor der Reise gar nicht besonders hoch. Man hört schließlich immer wieder, dass die Franzosen eher zurückhaltend oder sogar unfreundlich gegenüber Touristen sein sollen – vor allem, wenn man kein Französisch spricht. Genau deshalb waren wir gespannt, ob sich dieses Vorurteil bestätigen würde.

Schon nach kurzer Zeit merkten wir jedoch, dass unsere bisherigen Vorstellungen nicht viel mit der Realität zu tun hatten. Statt reservierter Menschen begegneten uns Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und eine entspannte Atmosphäre. Frankreich entwickelte sich für uns schnell zu einer der größten positiven Überraschungen unseres gesamten Europa-Roadtrips – und genau davon erzählen wir in diesem zweiten Teil unserer Reise.

 

Von Genf Richtung Mittelmeer

Nach unserer Übernachtung in Genf stand die längste Fahretappe unserer Reise an. Rund 600 Kilometer lagen bis Cannes vor uns. Zunächst ging es noch entspannt über die Autobahn, doch hinter Monestier-de-Clermont war damit erst einmal Schluss. Von dort führte die Straße über viele Kilometer durch die Berge und schlängelte sich über Land Richtung Süden.

Autobahn durch die französischen Alpen auf dem Weg von Genf zur Côte d'Azur

Die längste Etappe unseres Europa-Roadtrips führte uns durch die französischen Alpen – mit beeindruckenden Ausblicken schon lange vor der Ankunft an der Côte d’Azur.

Auch wenn wir an diesem Tag vor allem Strecke machen wollten, wurde die Fahrt dadurch alles andere als langweilig. Im Gegenteil: Die Landschaft war wunderschön und machte die lange Etappe deutlich abwechslungsreicher, als wir zunächst erwartet hatten.

Mit Sisteron hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Eigentlich wollten wir dort nur kurz anhalten und uns die Beine vertreten. Doch schon beim Blick von der Brücke auf die Stadt waren wir beeindruckt. Die mächtige Zitadelle auf dem Felsen, die Altstadt und der Fluss ergeben ein Panorama, das sofort ins Auge fällt.

Für eine Besichtigung fehlte uns an diesem Tag leider die Zeit. Trotzdem war Sisteron für uns eine echte Überraschung und einer dieser Orte, bei denen man sich sofort denkt: Hier würden wir gerne noch einmal zurückkommen und mehr Zeit verbringen.

Erste Eindrücke von Cannes

Nach unserem kurzen Stopp in Sisteron ging es wieder auf die Autobahn. Je weiter wir Richtung Süden fuhren, desto mehr änderte sich die Landschaft. Die Berge traten langsam in den Hintergrund, die Temperaturen stiegen und spätestens mit den ersten Palmen war klar: Wir hatten die Côte d’Azur erreicht.

Strand an der Promenade de la Croisette in Cannes während der Abendstunden an der Côte d'Azur.

Unser erster Abend in Cannes: Sonne, Strand und das Mittelmeer sorgten sofort für echtes Urlaubsgefühl.

Für die nächsten drei Nächte sollte Cannes unser Zuhause sein. Nachdem wir im Hotel eingecheckt und uns kurz frisch gemacht hatten, zog es uns trotz der langen Fahrt noch einmal nach draußen. Schließlich wollten wir die Stadt nicht erst am nächsten Morgen kennenlernen.

Palmen entlang der Promenade de la Croisette in Cannes während der Abendstunden.

Bei einem Spaziergang entlang der Promenade ließen wir den warmen Sommerabend in Cannes entspannt ausklingen.

Schon beim ersten Spaziergang über die berühmte Promenade de la Croisette machte Cannes einen richtig guten Eindruck auf uns. Die Mischung aus Palmen, Sandstrand, eleganten Hotels und dem Blick auf das Mittelmeer sorgte sofort für echtes Urlaubsgefühl. Nach den beeindruckenden Berglandschaften der Schweiz fühlte sich dieser Tapetenwechsel fast wie eine völlig neue Reise an.

 

Monaco

Am nächsten Morgen stand ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm: Monaco. Von Cannes aus ist das Fürstentum in weniger als einer Stunde zu erreichen und natürlich wollten wir uns diesen berühmten Ort nicht entgehen lassen.

Blick auf den Hafen von Monaco mit der Formel-1-Tribüne und der Altstadt im Hintergrund

Kaum aus dem Parkhaus gekommen, wurden wir mit diesem Blick auf den Hafen von Monaco, die Formel-1-Tribüne und die Altstadt begrüßt. Ein beeindruckender erster Eindruck vom Fürstentum.

Schon bei der Anfahrt wird schnell klar, dass Monaco anders ist als jede andere Stadt. Hochhäuser schmiegen sich an die steilen Hänge, im Hafen liegen riesige Luxusyachten und überall begegnet man exklusiven Sportwagen. Trotz seines luxuriösen Images wirkt Monaco überraschend lebendig und längst nicht so abgehoben, wie wir es erwartet hatten.

Unser Auto stellten wir in einem Parkhaus oberhalb des Hafens ab. Dabei erlebten wir gleich die erste Überraschung des Tages. Eigentlich hatten wir mit hohen Parkgebühren gerechnet, doch viele der öffentlichen Parkhäuser bieten die ersten zwei Stunden kostenloses Parken an. Das gilt zwar nicht für alle Parkhäuser, ist aber ein wirklich praktischer Service und machte unseren Besuch deutlich entspannter.

Luxusyachten im Hafen von Monaco

Im Hafen von Monaco liegen einige der beeindruckendsten Yachten der Welt – ein Anblick, der perfekt zum luxuriösen Image des Fürstentums passt.

Von dort ging es zunächst hinunter zum Hafen. Die riesigen Yachten sind schon beeindruckend, doch mindestens genauso faszinierend fanden wir die Kulisse aus dicht aneinander gebauten Hochhäusern, die sich an den steilen Berghängen emporziehen. Anschließend liefen wir hinauf in Richtung Casino Monte-Carlo und weiter zum Fürstenpalast. Unterwegs boten sich immer wieder tolle Ausblicke über das Fürstentum und das Mittelmeer.

Natürlich durfte auch ein Spaziergang durch die Altstadt nicht fehlen. Hier geht es deutlich ruhiger zu als rund um den Hafen oder das Casino. Enge Gassen, kleine Plätze und historische Gebäude bilden einen spannenden Kontrast zu den modernen Hochhäusern und dem luxuriösen Flair, für das Monaco weltweit bekannt ist.

Frontalansicht des Casino de Monte-Carlo in Monaco

Das Casino de Monte-Carlo zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Monacos und beeindruckt mit seiner prachtvollen Belle-Époque-Architektur.

Da wir Monaco nur eine Woche nach dem Formel-1-Grand-Prix besuchten, war die Stadt noch immer im Ausnahmezustand. Entlang der Strecke standen vielerorts die Tribünen, Zäune und weitere Aufbauten, die für das Rennen benötigt werden. Natürlich nahm das der Stadt an einigen Stellen etwas von ihrem eigentlichen Charme. Gleichzeitig bot sich uns dadurch aber eine einmalige Gelegenheit. Erst durch die noch aufgebauten Tribünen wurde uns bewusst, wie eng die Straßen tatsächlich sind und wie spektakulär dieser Stadtkurs ist. Wenn man die berühmten Kurven und Geraden aus nächster Nähe sieht, bekommt man einen ganz anderen Respekt vor den Leistungen der Formel-1-Fahrer.

Verspiegelte Kunstkugel auf dem Place du Casino in Monaco

Die verspiegelte Kugel auf dem Place du Casino ist ein beliebtes Fotomotiv und spiegelt das bunte Treiben rund um den berühmtesten Platz Monacos wider.

Nachdem wir unseren Rundgang beendet hatten, holten wir das Auto wieder aus dem Parkhaus. Doch anstatt direkt nach Cannes zurückzufahren, beschlossen wir, Monaco noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Wir fuhren große Teile der berühmten Formel-1-Strecke selbst ab – natürlich in ganz normalem Tempo. Trotzdem war es ein besonderes Gefühl, durch den berühmten Tunnel zu fahren und anschließend entlang des Hafens zu rollen.

Fangio-Statue mit Formel-1-Rennwagen in Monaco

Die Fangio-Statue erinnert an die große Formel-1-Tradition Monacos. Eine Woche nach dem Grand Prix war die Rennstrecke in der Stadt noch überall präsent.

Direkt am Hafen fanden wir anschließend sogar noch einen kostenlosen Parkplatz – damit hätten wir in Monaco nun wirklich nicht gerechnet. Die Gelegenheit nutzten wir, um noch ein paar Souvenirs zu kaufen und uns mit einem Eis an den Hafen zu setzen. Anschließend fuhren wir mit dem Auto noch bis in den östlichsten Teil des Fürstentums. Erst dabei wurde uns bewusst, wie dicht bebaut Monaco tatsächlich ist. Fast jeder freie Quadratmeter scheint genutzt zu werden, und trotzdem wirkt die Stadt unglaublich gepflegt und hervorragend organisiert.

Am späten Nachmittag machten wir uns schließlich auf den Rückweg nach Cannes. Monaco hatte unsere Erwartungen in vielerlei Hinsicht erfüllt – und an manchen Stellen sogar übertroffen. Nicht nur wegen der luxuriösen Kulisse, sondern auch wegen der besonderen Atmosphäre, die diesen kleinen Stadtstaat so einzigartig macht.

 

Nizza

Nach unserem Ausflug nach Monaco waren wir noch voller Energie und beschlossen, den Abend in Nizza ausklingen zu lassen. Die Stadt liegt schließlich nur wenige Kilometer von Cannes entfernt und sollte eigentlich den perfekten Abschluss des Tages bilden.

Leider verlief unser Besuch ganz anders als erhofft. Mit dem Auto war es erstaunlich schwierig, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Es gab kaum Möglichkeiten, einfach einmal kurz anzuhalten, um sich zu orientieren oder spontan etwas anzusehen. Der dichte Verkehr und die vielen Einbahnstraßen machten die Sache nicht gerade einfacher.

Kiesstrand bei Antibes mit Blick auf das Fort Carré am Abend

Den Abend ließen wir am Kiesstrand bei Antibes ausklingen. Gegenüber erhebt sich das historische Fort Carré über der Küste.

Nach einiger Zeit gaben wir den Versuch schließlich auf und machten uns etwas entnervt wieder auf den Rückweg nach Cannes. Manchmal passt es einfach nicht – und genau so war es für uns an diesem Abend in Nizza.

Abendstimmung am Kiesstrand der Côte d'Azur mit Blick auf die Küste

Nach einem ereignisreichen Tag genossen wir die ruhige Abendstimmung am Meer, bevor es zurück nach Cannes ging.

Ein kleines Highlight hatte die Rückfahrt dann aber doch noch zu bieten. Anstatt die Autobahn zu nehmen, fuhren wir die Küstenstraße entlang des Mittelmeers zurück nach Cannes. Die Aussicht auf das Meer, die kleinen Buchten und die langsam untergehende Sonne machten diese Strecke zu einem schönen Abschluss des Tages und entschädigten zumindest ein wenig für den eher enttäuschenden Abstecher nach Nizza.

Blick über das Mittelmeer auf die Küste der Côte d'Azur bei Abendstimmung

Der Blick über das Mittelmeer und die Küste der Côte d’Azur bildete den stimmungsvollen Abschluss unseres Tages.

Vielleicht geben wir Nizza bei einer zukünftigen Reise noch einmal eine zweite Chance – dann allerdings ohne Auto und mit deutlich mehr Zeit.

 

Saint-Tropez

Am nächsten Morgen stand mit Saint-Tropez ein weiterer berühmter Ort an der Côte d’Azur auf unserem Programm. Von Cannes aus ging es zunächst über die Autobahn bis nach Sainte-Maxime. Die letzten Kilometer nach Saint-Tropez hatten es dann allerdings in sich. Für die kurze Strecke von ca. 10 Kilometern benötigten wir aufgrund des dichten Verkehrs rund eine Stunde. Gerade in der Hauptsaison sollte man hier also etwas Geduld mitbringen.

Musée de la Gendarmerie et du Cinéma in Saint-Tropez

Die berühmte Gendarmerie aus den Louis-de-Funès-Filmen ist heute ein Museum.

Wir vor dem Musée de la Gendarmerie et du Cinéma in Saint-Tropez

Ein Erinnerungsfoto vor der wohl bekanntesten Gendarmerie Frankreichs durfte natürlich nicht fehlen.

Am Hafen hatten wir Glück und fanden noch einen der letzten freien Parkplätze. Von dort aus starteten wir unseren Rundgang durch die Stadt. Unser Weg führte uns zunächst vorbei am Musée de la Gendarmerie et du Cinéma, das vielen vor allem durch die legendären Filme mit Louis de Funès bekannt sein dürfte.

Blick von der Citadelle über Saint-Tropez, den Hafen und den Golf von Saint-Tropez

Der Aufstieg zur Citadelle wurde mit einem beeindruckenden Panoramablick über die Dächer von Saint-Tropez, den Hafen und das tiefblaue Mittelmeer belohnt.

Anschließend ging es hinauf zur Citadelle. Der kurze Anstieg lohnt sich, denn von oben bietet sich ein wunderschöner Blick über die Dächer von Saint-Tropez, den Hafen und das tiefblaue Mittelmeer. Gerade dieser Ausblick hat uns besonders gut gefallen.

Altstadtgasse in Saint-Tropez mit blühender Bougainvillea

Farbenfrohe Bougainvillea, schmale Gassen und pastellfarbene Häuser verleihen der Altstadt von Saint-Tropez ihren mediterranen Charme.

Von der Citadelle schlenderten wir durch die engen Gassen der Altstadt zurück in Richtung Hafen. Zwischen den pastellfarbenen Häusern, kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés herrschte eine entspannte Atmosphäre, die wir so in Saint-Tropez ehrlich gesagt nicht erwartet hätten. Statt einer abgehobenen Stadt nur für die Reichen und Schönen erlebten wir einen Ort mit viel Charme und mediterranem Flair.

Hafen von Saint-Tropez mit Yachten und historischen Gebäuden

Der Hafen von Saint-Tropez verbindet mediterranes Flair mit luxuriösen Yachten und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Am Tour Portalet gönnten wir uns schließlich noch ein Eis und beobachteten das bunte Treiben am Hafen, bevor wir langsam wieder zu unserem Auto zurückkehrten.

 

 

Für die Rückfahrt entschieden wir uns bewusst gegen den direkten Weg über die Autobahn. Da sich der Verkehr inzwischen deutlich entspannt hatte, fuhren wir zunächst noch ein Stück entlang der Küstenstraße. Schon nach wenigen Kilometern wurde klar, dass sich diese Entscheidung gelohnt hatte. Immer wieder eröffneten sich traumhafte Ausblicke auf das Mittelmeer, kleine Buchten und die grüne Hügellandschaft der Côte d’Azur.

Panorama über den Golf von Saint-Tropez während der Rückfahrt

Immer wieder hielten wir an, um den Ausblick auf das glasklare Mittelmeer zu genießen.

Unser erster Stopp führte uns nach Grimaud. Im Just’in Café legten wir eine kleine Pause ein und genossen bei einem Getränk noch einmal den herrlichen Blick auf den Golf von Saint-Tropez. Von hier aus wirkt Saint-Tropez fast schon wie eine Postkartenkulisse.

Straße am Just'in Café in Grimaud an der Côte d'Azur

In Grimaud legten wir im Just’in Café eine kleine Pause ein und genossen die Aussicht auf den Golf von Saint-Tropez.

Doch dabei blieb es nicht. Entlang der Küstenstraße hielten wir immer wieder an, um die Aussicht zu genießen und ein paar Fotos zu machen. Gerade diese Strecke hat uns landschaftlich richtig begeistert und gehörte für uns zu einer der schönsten Straßen an der Côte d’Azur.

Erst bei Saint-Pons wechselten wir wieder auf die Autobahn und machten uns auf den Rückweg nach Cannes. Rückblickend war nicht nur Saint-Tropez selbst ein Highlight des Tages – auch die entspannte Fahrt entlang der Küste mit ihren zahlreichen Aussichtspunkten werden wir noch lange in Erinnerung behalten.

 

Ein entspannter Abend in Cannes

Nach unserem Ausflug nach Saint-Tropez fuhren wir zunächst zurück ins Hotel. Die sommerlichen Temperaturen und die vielen Eindrücke des Tages hatten doch einiges an Energie gekostet, sodass wir uns erst einmal eine kleine Auszeit gönnten.

Luxusyachten im Abendlicht im Hafen von Cannes an der Côte d'Azur

Die zahlreichen Luxusyachten prägen das Bild des Hafens von Cannes – besonders stimmungsvoll in der Abendsonne.

Erst am Abend zog es uns noch einmal nach Cannes. Bereits am Vortag hatten wir im östlichen Teil der Stadt, unweit der Pointe Croisette, ein kleines Restaurant direkt am Strand entdeckt. Die Lage hatte uns sofort gefallen, sodass die Entscheidung schnell feststand, dort den Tag ausklingen zu lassen.

Bei gutem Essen und dem Blick aufs Mittelmeer ließen wir die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren. Anschließend machten wir noch einen Spaziergang rund um die Pointe Croisette. Zahlreiche Boote lagen im Hafen, aus den Bars und Restaurants drang Musik und überall genossen die Menschen den warmen Sommerabend.

Sonnenuntergang über dem Yachthafen von Cannes an der Côte d'Azur

Zum Abschluss des Tages sorgte der Sonnenuntergang über dem Hafen von Cannes für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.

Gerade diese entspannte Atmosphäre hat uns besonders gefallen. Cannes wirkt zwar elegant und exklusiv, gleichzeitig aber auch angenehm lebendig und überhaupt nicht übertrieben. Für uns war dieser Abend der perfekte Abschluss eines rundum gelungenen Tages an der Côte d’Azur.

 

Abschied von der Côte d’Azur

Nach drei Nächten und zwei erlebnisreichen Tagen in Cannes hieß es für uns Abschied von Frankreich nehmen. Unser nächstes Ziel war Pisa, doch bevor wir die italienische Grenze erreichten, wartete noch eine kleine Überraschung auf uns.

Panoramablick über Monaco und die Côte d'Azur während unseres Europa-Roadtrips

Monaco war für uns eines der Highlights an der Côte d’Azur und begeisterte mit seiner einzigartigen Lage zwischen Mittelmeer und Bergen.

Bei Menton verließen wir eher ungewollt die Autobahn. Im ersten Moment dachten wir noch, dass uns dieser kleine Umweg nur Zeit kosten würde. Im Nachhinein waren wir allerdings froh darüber, denn dadurch bot sich uns noch einmal ein fantastischer Blick auf Monaco. Das Fürstentum lag vor uns eingebettet zwischen den steilen Berghängen und dem tiefblauen Mittelmeer – ein Anblick, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Kurzerhand hielten wir an und machten noch einige Erinnerungsfotos.

Ortsschild von Seborga in Ligurien

Seborga begrüßt Besucher bereits am Ortseingang mit seinem besonderen Charme.

Wenig später überquerten wir die Grenze nach Italien. Unser erster Stopp führte uns nach Seborga, einem kleinen Bergdorf im Hinterland der ligurischen Küste. Auf den ersten Blick wirkt der Ort unscheinbar, doch gerade dieser ruhige Charme hat uns gefallen. Seborga ist außerdem dafür bekannt, sich selbst als eigenständiges Fürstentum zu verstehen – eine kuriose Geschichte, die den Besuch noch interessanter macht.

Anschließend tankten wir in Bordighera noch einmal auf, bevor es zurück auf die Autobahn ging. Von dort führte uns die Strecke ohne weitere größere Zwischenstopps quer durch Ligurien und die Toskana bis nach Pisa. Unterwegs legten wir lediglich die üblichen Pausen an den Raststätten ein und genossen die vorbeiziehende Landschaft.

Am Nachmittag erreichten wir schließlich Pisa und damit gleichzeitig auch die Toskana – eine Region, auf die wir uns schon lange gefreut hatten. Natürlich denkt man bei Pisa sofort an den weltberühmten Schiefen Turm. Doch ob uns die Stadt und unser erster Eindruck von der Toskana genauso begeistert haben wie die vergangenen Tage an der Côte d’Azur, erzählen wir im nächsten Teil unseres Europa-Roadtrips.